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Lexikon

EU-Pauschalreiserichtlinie und Umsetzungsgesetz

Einheitliche Angabepflichten für Veranstalter und Vermittler

Die neue EU-Pauschalreiserichtlinie wurde am 25.11.2015 durch das Europäische Parlament verabschiedet. Das neue Pauschalreiserecht soll auch Durchklick-Angebote erfassen. Das BMJV hat Ende Mai 2016 einen Referentenentwurf des Umsetzungsgesetzes zur Richtlinie vorgelegt. Die Definition der Pauschalreiser richtet sich dabei streng nach der Richtlinie, sodass vom Anwendungsbereich des neuen Gesetzes besonders auch "Durchklick"-Angebote im Internet, bei welchen dem Reisenden, der eigentlich nur einen Flug erwerben will, auch Mietwagen und Unterkunft angeboten werden, erfasst werden können.

Begriff der Pauschalreise

Das Reiserecht ist im BGB in den §§ 651a ff. geregelt und gilt nur für die echte Pauschalreise.

Der Reisevertrag - Vertragsschluss

Der Reisevertrag kommt zwischen Kunden und Reiseveranstalter direkt zustande. Der Kunde kann seine Reiseanmeldung mündlich, telefonisch, schriftlich oder per Email zusenden. Der Reiseveranstalter bestätigt darauf hin die Anmeldung mit einer Rechnung und / oder Buchungsbestätigung.

Reisender - Ansprüche

Ansprüche des Reisenden gegen den Reiseveranstalter

Der Kunde hat ein Recht auf mangelfreie Erbringung der Reiseleitung und, wenn dies nicht der Fall ist, im Falle des Auftretens von Mängeln, zunächst ein Recht auf Abhilfe. Der Kunde kann aber bei Mängeln der Pauschalreise nicht einfach abreisen, sondern er muss dem Reiseveranstalter innerhalb einer gewissen Frist Zeit geben, Abhilfe zu schaffen und für eine angemessene Ersatzleistung zu sorgen.

Reisender - Rechte

Rücktritt des Reisenden, Kündigung des Vertrages

Reisemängel

Rechte bei Mängeln der Reise